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Birkenwerder feiert - Hunderte Besucher erleben ein ereignisreiches Birkenfest 2017

19.06.2017

Hexentanz, Kita-Fußballturnier, Live-Musik, ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot und die Gelegenheit, den Blick vom Glockenturm über den Ratshausplatz und die Festwiese schweifen lassen – das Birkenfest 2017 ist Geschichte. Unzählige Helfer, hunderte Besucher und strahlender Sonnenschein haben es zu einem vollen Erfolg gemacht.


Die letzten Stände werden aufgebaut, die letzten Auslagen kommen an ihren Platz, die ersten Bratwürste auf den Grill. Kurz nach 13 Uhr – mit leichter Verzögerung – betritt Bürgermeister Stephan Zimniok (Bürger im Fokus) die Bühne, vor der sich bereits zahlreiche Besucher niedergelassen haben. „Ein ganz herzliches Willkommen", beginnt er. „Bevor wir alle gemeinsam einen schönen Tag verbringen möchte ich nur ganz kurz daran erinnern, wie dankbar wir sein können hier so offen freiheitlich Miteinander zu feiern“, so Zimniok weiter. An diesem 17. Juni müsse an Menschen wie die Beteiligten des Volkaufstandes vom 17. Juni 1953 oder den einen Tag zuvor verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Kohl erinnert werden, die sich zeitlebens dafür eingesetzt hätten, dass solche Feste überhaupt gefeiert werden können, erklärt der Bürgermeister.


Im Anschluss an die Eröffnung bekam Stephan Zimniok stellvertretend für die Gemeinde ein Starterset von den Vertretern der Roadshow Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) überreicht. Damit ist Birkenwerder unter den ersten 50 Gemeinden deutschlandweit die an dieser Aktion teilgenommen haben. Die Besucher des Birkenfestes hatten dann die Gelegenheit, sich an Infoständen und bei Testfahrten mit Demonstrationsfahrzeugen umfassend über das Thema Elektromobilität zu informieren.


Eine seltene Gelegenheit bot sich all jenen schwindelfreien Besuchern, die bei einer der stündlichen Turmbesichtigungen dabei waren. Über die breiten Rathauskorridore erreichen die Besucher die schmalen Holztreppen die durch das Gebälk des Dachstuhls bis hinauf zum Glockenturm führen. Wer die Strapazen auf sich genommen hat, wurde mit einer tollen Aussicht über den Rathausplatz und die Dächer von Birkenwerder belohnt. „Birkenwerder hat an dieser Stelle eine Höhe von 32 Metern über dem Meeresspiegel. Über die genaue Höhe des Turmes herrscht allerdings Uneinigkeit. Sie muss sich irgendwo zwischen 23 und 25 Metern bewegen“, erklärt Matthias Bomsdorf, der an diesem Tag einige der Führungen übernimmt. „Hier oben bemerkt man erst mal wie unglaublich grün unsere Gemeinde ist“, schwärmt Bomsdorf.


Etwas abseits des Trubels, auf dem Parkplatz hinter der Bühne, haben sich Vertreter der Verkehrswacht Oranienburg aufgestellt. Hier haben Gäste die Gelegenheit, beim Mofa- und Fahrradparcours ihr fahrerisches Können unter Beweis zu stellen. „Besonders beliebt, vor allem bei Kindern, ist der Formel-1-Simulator. Unter der aufblasbaren Außenhaut ist die ganze Technik gut versteckt, sodass nur der Bildschirm und das Lenkrad zu sehen sind. Der ganze Aufbau entspricht in etwa den Originalmaßen eines Formel-1-Autos und kostet um die 6000 Euro“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Verkehrswacht Oranienburg, Heiko Wiese. Gut angenommen wurde auch die von der Polizei Hennigsdorf durchgeführte kostenlosen Fahrradcodierung, bei der sich zeitweilig Schlangen bildeten.


Großer Beliebtheit erfreute sich auch die Bürgermeister-Ortsrundfahrt mit einem eigens dafür zur Verfügung gestellten Shuttle-Bus von der Firma Autoservice Rogge, bei der die aktuelle Entwicklung des Ortes aus der Sicht des Bürgermeisters vorgestellt wurde. Vom Rathausvorplatz ging in Richtung Bahnhof und über die Friedensallee weiter nach Briese zum gleichnamigen Briesekrug, wo bald ein neuer Radweg entstehen soll. Über Waldfriedhof und Jugendclub führte die einstündige Fahrt schließlich wieder zurück zum Rathaus. „Mir hat die Rundfahrt wirklich gut gefallen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das eine regelmäßig buchbare Rundfahrt werden kann. Bei großen Veranstaltungen wie heute macht das aber meiner Meinung nach Sinn. Vor allem gibt es Besuchern sowie neu Zugezogenen die Gelegenheit, Birkenwerder richtig kennenzulernen“, findet Jürgen Pfennig, der einen der wenigen Plätze ergattern konnte.


Das Birkenfest 2017 hatte besonders für Familien viel zu bieten. An den Ständen der zahlreichen Vereine und Organisationen aus der Region gab es für den Nachwuchs jede Menge zu entdecken und auszuprobieren. Vom Malen, selber Nähen, Trockenangeln, Karussell fahren bis zum Dosenwerfen. Ebenso vielfältig war das kulinarische Angebot. Ein regelrechtes Gedränge um den Platz für das beste Foto gab es bei den Auftritten der Kinder vom Tanzstudio Lila, die mit Doreen Ladewig in aufwendigen Kostümen eine echte Show abzogen. Nicht weniger Andrang herrschte beim Kita-Fußballturnier auf der Festwiese, das schließlich die Kita Birkenpilz für sich entscheiden konnte.
Der Abend spielte sich dann vor der großen Bühne ab auf der die Bands BirkenBrass, The Beez und vor allem Roof Garden für viel Stimmung sorgten und viele Besucher dazu brachten, das Tanzbein zu schwingen.

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