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Dunkle Tannen erhellen die Nacht - Freiwillige Feuerwehr organisiert Knutfest

08.01.2018

Stockbrot, Glühwein und ein prasselndes Feuer genährt von ausgedienten Weihnachtsbäumen. Auch in diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr das Knutfest auf dem eigenen Gelände an der Hauptstraße Birkenwerder organisiert. Hunderte Gäste ließen sich das Spektakel am Sonnabendabend nicht entgehen.

Wenn eine lange Perlenkette von Familien in dicker Winterkleidung die Hauptstraße entlang läuft und den abgeschmückten Weihnachtsbaum im Schlepptau hat, dann kann das nur eins bedeuten: Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet das jährliche Knutfest.


Knutfest wird seit über 15 Jahren gefeiert

„Wir haben diese Tradition bei uns mittlerweile seit über 15 Jahren. Da sind wir schon ein eingespieltes Team. Und die Gäste hier sind auch froh darüber, auf diesem Weg die alten Weihnachtsbäume entsorgen zu können und gleichzeitig eine gemeinsame Veranstaltung daraus zu machen“, erklärt der stellvertretende Wehrführer Wolfgang Lange, während er am Grill steht und die Bratwürste im Auge behält.


Schon zum Auftakt um 17 Uhr türmten sich die mitgebrachten Gehölze auf dem Parkplatz neben dem Schulgarten. Kein Wunder. Gab es doch für jeden mitgebrachten Baum einen Glühwein gratis. Besonders tatkräftig beim auftürmen der Nadelbäume waren die 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Und so erleuchteten bald meterhohe Flammen das Gelände. Große und kleine Gäste bewunderten das Spektakel ehrfürchtig und mit gebührendem Abstand, genossen die Wärme und Glühwein oder Kinderpunsch, Wurst oder Stockbrot. Im Feuerwehrhaus gab es die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Jüngsten ließen sich bunte Gesichter malen oder genossen die Aussicht aus dem Führerhaus eines der großen Feuerwehrautos. Nach dem Landesimmissionsschutzgesetzt (§ 7) ist das Verbrennen von forstwirtschaftlichen Abfällen im Freien verboten. Die Veranstalter bekamen jedoch für das Brauchtumsfeuer eine Ausnahmegenehmigung.


Das Knutfest wird vor allem in Skandinavien gefeiert
„Organsiert wird das Knutfest von der Feuerwehr und dem Förderverein. Mit den Einnahmen finanzieren wir auch mal Teile der Ausrüstung oder Veranstaltungen wie den Kameradschaftsabend“, so Wolfgang Lange.
Der St.-Knuts-Tag entstammt der christlichen Tradition und wird vor allem in Skandinavien zelebriert. In großen Teilen des Christentums dauert die Weihnachtszeit dreizehn Tage. Sie beginnt am 1. Weihnachtsfeiertag und endet mit dem Tag der Heiligen Drei Könige, dem 6. Januar. In Schweden, Norwegen und Finnland dauert die Weihnachtszeit hingegen zwanzig Tage und endet erst am 13. Januar.


Text/Foto: lv

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