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Jahrespressekonferenz zum Ausbau der A10/A24: Brandenburgs erstes ÖPP-Autobahnprojekt zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

07.11.2019

Brandenburgs größtes Bundesfernstraßenprojekt, der als als ÖPP-Verfügbarkeitsmodell vergebene Ausbau des nördlichen Berliner Rings und die Modernisierung der A24, startete im März 2018.

Die Projektstrecke umfasst einen insgesamt ca. 65 Kilometer langen Abschnitt der A10 und der A24 zwischen dem Autobahndreieck Pankow bis zur Anschlussstelle Neuruppin. Hier werden die A10 sechsstreifig ausgebaut und die A24 grundhaft erneuert, um dem zukünftigen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Inzwischen befindet sich das Projekt im zweiten Jahr und erste Abschnitte der modernisierten Autobahn sind bereits befahrbar.

Der private Auftragnehmer Havellandautobahn GmbH & Co. KG, ein Konsortium um die international erfahrenen Unternehmen BAM und HABAU, zog heute während einer Pressekonferenz eine positive Zwischenbilanz des Baugeschehens 2019 und gab zugleich einen Ausblick auf die im kommenden Jahr anstehenden Baumaßnahmen.

Dr. Thomas Stütze, Technischer Geschäftsführer der Havellandautobahn GmbH & Co. KG, verwies auf große technologische und logistische Herausforderungen, vor denen man immer wieder stehe. Zugleich fordere das Baugeschehen aber auch viel Geduld und Verständnis von den Verkehrsteilnehmern, etwa bei Vollsperrungen wegen Brückenabbrüchen, wie es sie 2019 mehrfach gegeben habe.

In diesem Jahr habe man mit insgesamt sieben Bauabschnitten begonnen. Und man sei stolz, so Stütze, dass mit Ende des Jahres 2019 bereits fünf dieser Abschnitte zumindest in einer Richtungsfahrbahn fertiggestellt werden.

Beim Streckenbau wurden seit Baubeginn 34 von 120 Streckenkilometern erneuert. Darüber hinaus konnte bereits gut ein Drittel aller Brückenbauwerke fertiggestellt werden. Außerdem wurden vier von elf Anschlussstellen, eine von sechs Park- und WC-Anlagen sowie vier von 20 Kilometern Lärmschutzwände errichtet.

Beachtlich sind weitere Zahlen des Projektes. In 22 Monaten Bauzeit wurden 2,2 Millionen Kubikmeter Erdmassen bewegt und knapp 300 Millionen Euro in Märkischen Boden investiert. 650 Millionen sollen es nach weiteren 36 Monaten sein, wenn die Baumaßnahme bei Brandenburgs erstem Autobahnprojekt in öffentlich-privater Partnerschaft fertiggestellt sein wird.

Die Zahlen, Daten und Fakten zeigten, so Stütze, dass man gut im Zeitplan liege, wenngleich manche unvorhergesehene Probleme mitunter zu Verzögerungen oder längeren Bauzeiten geführt haben: „Wir wissen, dass wir die Geduld Vieler mitunter auf harte Proben stellen mussten.“ Aber wir haben gleichzeitig unser Bestes gegeben, um die Öffentlichkeit jederzeit optimal zu informieren. So wurden 85 Pressemitteilungen veröffentlicht, fast 500 Anfragen beantwortet, Interviews und TV-Drehtermine koordiniert und der Internetauftritt optimiert.

Für 2020 hat sich die Havellandautobahn GmbH & Co. KG viel vorgenommen. Bis 31.12.2020 sollen mehr als die Hälfte der 120 Streckenkilometer ausgebaut bzw. modernisiert worden sein, 24 von 38 Brücken und acht von elf Anschlussstellen sollen fertiggestellt worden sein. Darüber hinaus werden in einem Jahr drei weitere Park- und WC-Anlagen und weitere 8 Kilometer Lärmschutzwände errichtet. Hierfür sind 12 Vollsperrungen erforderlich, also weniger als 2019.

„Unsere Räder werden selbstverständlich auch über den Jahreswechsel kaum stillstehen“, so Dr. Thomas Stütze. Schließlich soll die Richtungsfahrbahn Berlin auf der A24 bei Neuruppin im Januar 2020 fertiggestellt werden. Gleiches gilt für den Bauabschnitt 3 bei Fehrbellin.

www.havellandautobahn.de

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