Direkt zum Inhalt

Leinen los beim Motorwassersportclub

11.09.2017

Zum 47. Male luden die Sportfreunde des MCB am 9. September Rentner unserer Gemeinde zur Bootstour ein. 61 frohgelaunte Bürger wurden schließlich von Maria May auf 33 Boote eingewiesen. Nach Oranienburg zum Schloss ging die Fahrt.

Doch damit war das Programm noch lange nicht beendet. Nicht nur, dass auf den Booten liebevoll gedeckte Tische auf die Gäste warteten, es bereiteten viele fleißige Hände derweil im Vereinshaus Speisen vor, deckten die Tische ein, damit es dort mit Gesprächen, Tanz und viel guter Laune nach der Rückankunft im Hafen weiter gehen konnte.

Maria May, die Vorsitzende des MCB, ist auf der herrlichen Anlage sozusagen zu Hause. Ihr Opa „Paule“ organisierte einst in seiner Funktion als Hafenmeister gemeinsam mit seiner Frau diese Fahrten. Maria Mays Opa hatte nicht nur sein Boot nach ihr benannt, sondern die Großeltern gaben ihr die Liebe zum Wassersport einerseits und die Freude am Tun für andere Menschen andererseits mit.

Herr Dr. Deves, einer der Freizeitkapitäne, der in seinem Boot zwei Teilnehmer mitnahm, war sehr gern und nun zum vierten Male dabei: „Als Rentner habe ich genug Zeit für mein Hobby. Ehemalige Wassersportler, die nun kein Boot mehr besitzen, haben wir auch an Bord.“

Immer wieder fiel ein Name: Detlef Gierloff. Er ist der Hafenmeister und sorgt permanent dafür, dass das Gelände so gepflegt und einladend aussieht. Hiermit also ein großes Dankeschön der Sportfreunde an ihn.

Bürgermeister Stephan Zimniok, der gemeinsam mit Maria May die Gäste begrüßte, betonte, wie wertvoll das Engagement der Vereinsmitglieder über den Verein hinaus sei. Nicht nur die Rentnerfahrten gehörten dazu sondern auch die jährliche Einladung an die Hortkinder, den Hafen und so manches aus dem Leben der Wassersportler kennen zu lernen.
Viele Vereinsmitglieder trugen wie jedes Jahr dazu bei ein tolles Erlebnis trotz Regenwetters für alle zu schaffen. Nicht zuletzt könnte ohne die schützende Hilfe der Mitglieder des DLRG unter Leitung von Sandro Zick die Veranstaltung nicht stattfinden, die pünktlich und ebenfalls gut gelaunt dabei waren.

Wohl zum 17. Male an Bord war das Ehepaar Tschampel. Sie zählten mehrmals nach. Ja, es müsste tatsächlich das 17. Mal sein, dass sie an der Traditionsveranstaltung teilnehmen konnten. An „Opa Paule“ erinnerte sich Herr Tschampel ebenso gern wie das Ehepaar Baeskow, das auf acht Teilnahmen kam. Immer wieder mache es Spaß, betonten alle, mit denen ich ins Gespräch kam.
Eine Sportfreundin erinnerte sich gerührt daran, wie eine alte Dame zu ihr sagte, dass sie sich jedes Jahr auf diesen besonderen Höhepunkt in ihrem Alltag sehr freuen würde.
Bald konnte Maria May das Signal zum Starten des Bootskorsos geben. Frohes Winken kam aus den überdachten und mit vielen bunten Wimpeln geschmückten Booten, die sich nacheinander in Bewegung setzten. All das ist die Motivation, trotz ziemlicher Widrigkeiten auch in diesem Jahr die Fahrt durchzuführen.

Während die 33 Boote ablegten, erfuhr ich genauer, welche Folgen der Starkregen im Juni diesen Jahres für den Verein hatte. Im Kanal ist eine Stelle mit hellblauen Stangen deutlich markiert. Hier hatte die Briese sehr viel Sand in den Kanal geschwemmt, der für die Schiffbarkeit und somit auch für die Rentnerfahrt ein erhebliches Problem darstellt, denn Boote mit etwas mehr Tiefgang könnten dort stecken bleiben. Daher wurden in diesem Jahr nur je zwei Gäste pro Boot mitgenommen.
Einfach den Sand zu beseitigen, wie man denken könnte, das geht nicht. Es gäbe verschiedene Zuständigkeiten und die Genehmigung zur Genehmigung, den Sportlern stünden da noch einige Behördengänge bevor. So haben sie erst einmal selbst recht pfiffig dafür gesorgt, dass trotzdem alle Boote fahren können, was ebenfalls in Anbetracht der zu ende gehenden Saison sehr wichtig ist, damit jeder wieder in den sicheren Hafen gelangen kann.

Während ich mich noch weiter umschaute, baute ein DJ seine Anlage auf. Um 19.00 Uhr würde dann der Tanzabend beginnen, auf dem Gäste und Gastgeber gemeinsam den besonderen Tag im September ausklingen lassen. Damit haben die Sportfreunde wieder ein nahezu unvergessliches Erlebnis für viele Rentner ermöglicht. Vielen Dank!

Foto/Text: Marita Bauer im Auftrag der Gemeindeverwaltung Birkenwerder

 

Gemeindeverwaltung

Hauptstraße 34
16547 Birkenwerder

Tel.:  03303 - 290 0
Fax.: 03303 - 290 200
info(at)birkenwerder.de

Sprechzeiten:
Di.   9:00 - 12:00 Uhr
     13:00 - 18:00 Uhr
Do.  9:00 - 12:00 Uhr

Termine