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Seniorenbeirat feiert 25-jähriges Jubiläum

05.09.2019

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Birkenwerder feierte am 3. September im Gebäude des „Treffpunkt Birkenwerder e. V.“ in der Friedrich-Engels-Allee sein 25-jähriges Bestehen. Zu den Gästen zählten neben Bürgermeister Stephan Zimniok auch der Vorsitzende des Seniorenbeirates des Landkreises Oberhavel, Karl-Heinz Grollmisch, und die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Katrin Gehring.

 

 


Nachdem der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Dietmar von Prondzinsky, die Anwesenden kurz begrüßt hatte, ergriff Ralf Heymann das Wort, um Rückschau auf die 25 Jahre zu halten und auch voraus zu blicken. Bereits seit 27 Jahren engagiert sich der 86-Jährige in Birkenwerder für die Interessen und Anliegen der Senioren im Ort. Er erinnerte an viele gemeinsame Unternehmungen des derzeit aus zehn Mitgliedern bestehenden Beirates, die auch mit Unterstützung der Feuerwehr, des Jugendklubs, der Kirchengemeinden und Vereinen wie zum Beispiel dem Wassersportverein möglich waren. „Die Bootstouren einmal im Jahr sind immer ein Erlebnis“, sagte Heymann. Zudem betonte er, dass es durch die Gemeindeverwaltung stets Unterstützung gibt.


Wohnen für Senioren als zentrales Thema
Als zentrales Thema oder „Gordischen Knoten“, das sich bereits über viele Jahre im Ort hinzieht, führte er den Wohnungsbau im Ort und „hier besonders das betreute oder barrierefreie Wohnen“ an. „Fakt ist, dass seit vielen Jahren viele ältere Einwohner aus alters- oder gesundheitlichen Gründen ihre Grundstücke aufgeben und nach Borgsdorf oder in andere Orte der Umgebung verziehen, weil Birkenwerder das nicht zu bieten hat, was benötigt wird.“ Heymann erinnerte an Zahlen aus dem Jahr 2010, als 22 Prozent der Einwohner von Birkenwerder über 65 Jahre alt waren. Aktuell sind 1627 der insgesamt 8200 Einwohner älter als 66 Jahre. Mit dem Aufruf an weitere Mitstreiter und dem Leitspruch „Gemeinsam - nicht einsam“ schloss Ralf Heymann seine Rede.


Bürgermeister übergibt Gutschein für ein Catering
In seinen Glückwunschworten wählte Bürgermeister Zimniok ein Vergleich mit einer Familie. „25 Jahre, das ist Silberhochzeit, das müssen andere erst einmal schaffen“, sagte er. Und ergänzte, dass er Hochachtung vor der Arbeit des Beirates habe. „Wir brauchen Mitstreiter in allen ehrenamtlichen Bereichen. Das macht das Dorfleben aus und wertvoll.“ Als Geburtstaggeschenk hatte er einen  Gutschein für ein Catering zur nächsten Beiratssitzung dabei, den er an den Vorsitzenden übergab. Einen großen Blumenstrauß gab es darüber hinaus auch noch, den die stellvertretende Vorsitzende Petra Seeger in Empfang nahm.
„Man muss immer wissen, dass der Landkreis und auch die Kommunen immer zu wenige Mittel haben, um die Seniorenarbeit zu unterstützen“, sagte Karl-Heinz Grollmisch, der seit über 15 Jahren dem Seniorenbeirat im Kreis vorsteht. Auf Anfrage von Ludwig Schattka, warum es keine Ehrungen vom Landkreis mehr für ehrenamtlich engagierte Senioren gebe, sagte Grollmisch zu, nachzuhaken. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde mit einem Glas Sekt angestoßen. Und danach gab es regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch in den sich spontan bildenden Gesprächsgruppen.


Text: jz
 

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