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Skulpturenboulevard eröffnet

09.10.2017

Skulpturenboulevard eröffnet
Birkenwerderstraße wird kulturelles Bindeglied zwischen den Nachbarn
Wie sich das Schöne mit dem Nützlichen verbinden lässt, wurde spätestens am Sonnabend bei der offiziellen Eröffnung des Skulpturenboulevards in der Birkenwerderstraße deutlich. Die Dauerausstellung soll gleichzeitig verkehrsberuhigend und ein Symbol des Zusammenwirkens zwischen Birkenwerder und Hohen Neuendorf sein.


Eröffnung mit Bürgermeistern und Landrat
„Was wachsen soll, muss auch begossen werden“, sagte Birkenwerders Bürgermeister Stephan Zimniok (BiF) anlässlich der Eröffnung und spielte damit nicht nur auf das Zusammenwachsen der Gemeinde Birkenwerder mit der Stadt Hohen Neuendorf an, sondern auch auf das trübe, regnerische Wetter, von dem sich die Offiziellen, Künstler, sowie zirka 200 Gäste am Sonnabendnachmittag jedoch nicht die Neugier auf den neuen Skulpturenboulevard in der Birkenwerderstraße austreiben ließen.
„Das Projekt soll nicht nur die offizielle Ebene verbinden sondern auch die Anwohner. Ich hoffe, dass der Skulpturenboulevard erst der Anfang intensiver Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen ist“, erklärte Alexander Tönnies (SPD), stellvertretender Bürgermeister von Hohen Neuendorf. Auch Landrat Ludger Weskamp war zur Eröffnung in die Birkenwerderstraße gekommen und bezeichnete das Projekt als identitätsstiftend. Es mache deutlich, dass die Stadtrandgemeinden nicht bloß Schlafstädte sondern echte Wohnstädte mit eigenen Projekten und engagierten Bürgern seien, so Weskamp.

Zwölf Skulpturen auf über 400 Metern Länge verteilt
Im Mittelpunkt der Eröffnung standen aber die Künstler und die von ihnen geschaffenen Kunstwerke. Auf einer Strecke von über 400 Metern zieren zwölf Skulpturen von regionalen und überregionalen Künstlern die Dauerausstellung und bieten dem Betrachter dabei ein breites Spektrum an Farbe, Form und Materialien an. So etwa die Skulptur Mondkuss von Achim Kühn aus Alt-Glienicke, die mit ihren zwei ineinander fassenden Hälften ein Ganzes bildet und so das Zusammenwachsen von Hohen Neuendorf und Birkenwerder symbolisiert. Nicht umsonst steht diese Skulptur direkt auf der Ortsgrenze.

Symbol für Eigeninitiative und Engagement
Einer der Hauptinitiatoren des Skulpturenboulevards ist Roland Matticzk aus Hohen Neuendorf. „Der Boulevard soll ein Modell sein das Mut macht Eigeninitiative zu entwickeln und die eigenen Ideen und ihre Verwirklichung selbst in die Hand zu nehmen“, erklärte Matticzk, der selbst Anwohner in der Birkenwerderstraße ist. Seinen besonderen Dank richtete Matticzk an die Künstler sowie die Sponsoren und die Verwaltungen, die sich alle für die Verwirklichung des Projektes eingesetzt hatten. Für die musikalische Untermalung bei der Eröffnung sorgte der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf, sowie die Band Birkenbrass.
In Zukunft solle nun ein Trägerverein für die Dauerausstellung gefunden werden. Der Boulevard soll andere Künstler dazu ermutigen ebenfalls Skulpturen zu entwerfen die auch vor Ort ausgestellt werden könnten. Auch eine Verlängerung der bisherigen Strecke könne man sich vorstellen. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung, konnten sich Gäste und Künstler im angrenzenden Jugendclub Altes Wasserwerk bei Kesselgulasch, Kaffee und Kuchen über das Projekt austauschen.
Für die Realisierung des Projektes haben die Stadt Hohen Neuendorf und die Gemeinde Birkenwerder für das Jahr 2017 jeweils etwa 10.000 Euro in ihren Haushalten bereitgestellt. Weitere Sponsoren sind die Energie Mark Brandenburg (EMB), Netto, die Himmels Pagode, die Schwimmschule Seestern sowie inter-idee.

Gemeindeverwaltung

Hauptstraße 34
16547 Birkenwerder

Tel.:  03303 - 290 0
Fax.: 03303 - 290 200
info(at)birkenwerder.de

Sprechzeiten:
Di.   9:00 - 12:00 Uhr
     13:00 - 18:00 Uhr
Do.  9:00 - 12:00 Uhr

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