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Frühlingsspaziergang durch das Briesetal

Schild Schlagbrücke

Ausgangspunkt für einen Spaziergang in das Briesetal kann sowohl der S-Bahnhof  in Birkenwerder, wie auch der Parkplatz im Ortsteil Briese sein.
Am Bahnhof folgt man dem Weg „An der Bahn“ der in den „Akazienweg“ übergeht, am Restaurant „Shanghai“ vorbei, zur Bahnunterführung. Unter der Brücke hindurch, wendet man sich an der zweiten Straßenkreuzung (Ecke Friedensallee/Fichteallee) nach links und gelangt über die Autobahnbrücke zum Ortsteil Briese, wo sich nach einem viertelstündigen Weg auch der oben beschriebene Parkplatz befindet.

Im Ortsteil Briese erwartet uns der Briesesee, der im Sommer auch zum Baden einlädt, die Försterei mit einem Wildschweingehege und das Naturlehrkabinett „Waldschule Briesetal“, im Internet unter www.waldschule-briesetal.de zu finden. Die Gaststätte „Zum Briesekrug“ wird zur Zeit nicht bewirtschaftet.

Das schmale und zum Teil tief eingeschnittene Briesetal ist ein Teil der Barnimoberfläche und wird von der namensgebenen Briese durchflossen. Aus dem Wandlitzsee kommend, fließt sie durch den Rahmer- und Lubowsee durch das innerörtliche Briesetal in Birkenwerder und mündet schließlich in die Havel.

Folgt der Spaziergänger ab Briese dem Lauf aufwärts, den Weg aus dem Ortszentrum weiter geradeaus (über den Parkplatz in den Wald hinein), erlebt er ein wechselndes Landschaftsbild. Der Weg zieht sich am Rand eines Hanges hin, führt durch Erlenbrüche, an Wiesen, Schonungen und Feuchtbiotopen vorbei. Dort, auf dem sumpfigen Boden, gedeihen zahlreiche seltene Sträucher, Moose und Farne sowie verschiedene Orchideen. Umgeben wird diese Kompostion durch einen dichten Laub- und Nadelwald.

Nach ca. 30 Minuten erreicht man die Hubertusbrücke. Hier befindet sich ausreichend Platz für eine Rast und zur Erleichterung des Picknickkorbes. In der Nähe befindet sich der „Hubertusborn“ (die Quelle ist seit einigen Jahren versiegt) und ein Stein zum Tag des Waldes. An dieser Stelle pflanzte 1997 der damals amtierende Ministerpräsident Manfred Stolpe (1990 - 2002) den Baum des Jahres: die Eberesche.

Nach dem Überqueren der Briese erreicht man flußabwärts wieder den Ortsteil Briese oder setzt seine Wanderung bis zur Schlagbrücke (ca. weitere 30 Minuten) fort.

An der Schlagbrücke besteht die Möglichkeit auf dem Wanderweg am anderen Brieseufer zurückzugehen oder man besucht die Försterei hinter der Schlagbrücke (ca. weitere 15 Minuten an der Briese stromaufwärts). Eine Bank zum Verweilen und ein Getränk sind dort oft im Angebot.

Neben der Flora ist auch die Tierwelt des Briesetales von Ausnahmen geprägt. Viele Spaziergängern beobachteten schon den See-, Gras-, sowie Moorfrosch und Erdkröten. Diese gefährdeten Tierarten haben hier eine sichere Zufluchtsstätte gefunden.

Der Wechsel von Wäldern, Wiesen, Mooren und Seen bildet auch für viele Vogelarten einen großzügigen Lebensraum. Verbessert werden diese Bedingungen noch durch künstliche Nistkästen. Die Briese selbst ist Lebensraum für die verschiedensten Fischarten.

Neben dem Weg findet man auch Hinweistafeln zur Natur und kurzweilige Fragen- und Antworten, die einem die Flora- und Fauna sowie ihre Wechselbeziehungen mit der Umweld näher bringen.

Das Briesetal bietet dem Besucher in jeder Jahreszeit ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Natürlich ist das Frühjahr und die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten mit dem Erwachen der Natur besonders eindrucksvoll.

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