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Unsere Geschichte

Die Geschichte Birkenwerders ist ein Muss für alle Interessierten unserer kleinen Gemeinde. Einige unserer Bürger sind Hobbyhistoriker und haben mit viel Liebe und Schweiß unsere Geschichte aufgearbeitet. Erfahren Sie in einer textlichen Zusammenfassung die Historie von Birkenwerder ab 1355 bis jetzt oder bestaunen Sie den dazugehörigen Zeitstrahl, der ihnen Auskunft über wichtige Ereignisse in Birkenwerder gibt.
Sie haben zudem die Möglichkeiten Artikel zu lesen, die teilweise auch in der Tagespresse erschienen sind, und in denen sich der Autor kritisch mit bestimmten geschichtlichen Ereignissen in Birkenwerder auseinandersetzt. Diese Artikel geben Ihnen einen Eindruck über das Leben im historischen Birkenwerder und lässt den Leser manchmal auch schmunzeln.

Varieté und Kostümfest anstelle von Dörflichkeit

Biergartenkonzert, etwa 1910

1902 wurde allen Ernstes erwogen, zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen ei-ne Schwebebahn nach dem Muster von Elberfeld – Barmen zwischen Berlin und O-ranienburg einzurichten. Selbst in Berlin gab es Vorstellungen, eine Schwebebahn zwischen Gesundbrunnen und Rixdorf, heute Neukölln, und Steglitz zu bauen. 

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Birkenwerder verweigert dem Kaiser die Auskunft

Postkarte, 1902, Denkmal Kaiser Karl IV. in Tangermünde

Viele Geschichten, Ereignisse und Begebenheiten in grauer Vorzeit und näherer Vergangenheit von Birkenwerder sind es wert, uns in Erinnerung zu rufen. Auch wenn den alten Birkenwerderanern heutige Probleme, wie z.B. Diskussionen zu Einzelhandelskonzept und Vollsortimenter fremd waren, gab es für sie auch in jener Zeit schwer zu lösende Probleme, die uns heute manchmal als kuriose Querelen anmuten.

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Ein Prozess um Birkenwerder

Kaiserlicher Ladungsbrief an die Brüder Wiens, 26.6.1527

Eine ganz bewegende Geschichte nahm 1524 in Birkenwerder ihren Anfang. Über sie wurde bereits mehrfach berichtet, u.a. durch Herrn Bodo Becker 2005 anlässlich des 650-jährigen Bestehens Birkenwerder.

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Freibauer Schröder wird weggejagt

Kurfürstin Louise Henriette v. Oranien (1627-1667)

Louise Henriette von Oranien/Nassau (1627-1667) hatte von ihrem Gatten, dem Großen Kurfürsten von Brandenburg Friedrich Wilhelm, das Amt Bötzow, das spätere Oranienburg, mit allen dazugehörigen Dörfern, Gütern, Vorwerken, Schäfereien, Mühlen, Weiden, Fischereien mit allen Pacht- und Zinseinnahmen 1650 geschenkt erhalten.

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Der faule Krüger von Birkenwerder

In dem Bemühen um die Entwicklung ihrer Stadt Oranienburg legte die Kurfürstin Louise Henriette besondere Sorgfalt auf den Wirtschaftszweig des Bierbrauens. Ursache u.a. dafür war die Tatsache, dass damals Bier als Nahrungsmittel galt und von Jung und Alt in nicht geringen Mengen getrunken wurde.

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Streit um das Schulzenamt in Birkenwerder

Birkenwerder um 1795. Original unbekannter Künstler, ehemals Märkisches Museum, verschollen. Eine Kopie wurde 1999 von Frau Helga Ruthsatz, Birkenwerder, als Aquarell ausgeführt, im Besitz des „Heimatstübchen“, Birkenwerder

Wie bereits berichtet, wurde in Birkenwerder 1683 Jürgen Iden auf den Hof des weggejagten Jürgen Schröder gesetzt und nach den Akten im selben Jahr als erster Schulze in Birkenwerder vereidigt.

 

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Die erste Chronik von Birkenwerder

Nachricht von Birkenwerder von Pfarrer Bona (1. Seite)

Dem ersten Chronisten von Birkenwerder, Pfarrer Johann Friedlieb Bona, im Amt von 1710 bis 1720, verdanken wir interessante Informationen über unseren Ort in seiner Zeit.

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Bei einer Hochzeit eine Ochenzung

Johann Friedlieb Bona, Prediger in der Gemeinde Birkenwerder von 1710 bis 1720, hat in seiner Chronik „Nachricht von Birkenwerder und den dazu gehörigen Filiabus“ berichtet, in welcher schwierigen Situation sich das Land und seine Menschen befanden.

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Eine junge Eiche mit eingeschnittenem Kreuz

Beistehende Abbildung zeigt den Kopf der „Karte von denen unterm Königl. Amte Oranienburg [Oranienburg durchgestrichen, überschrieben mit Bötzow] gehörige Zinß-Wiesen der beyden Dörffer Hohen Neuendorff und Birkenwerder, nach Anzeige des Registers sub Lit. K. sind auf S. hochlöbl.- Kriegs und Domainen Cammer Verordnung vermeßen, auch Carten und Registere in du Cplo verfertiget. Ao. 1732 von L. A. Schützen“.

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Die Separation – eine große Agrarreform in Birkenwerder

Ausschnitt Separationskarte 1862

Unter Separation versteht man eine in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert großangelegte Flurbereinigung und Neuverteilung aller landwirtschaftlichen Flächen. Die überkommene alte Dreifelderwirtschaft, je ein Drittel Sommer- bzw. Wintergetreide, ein Drittel Brache, mit gewissen Änderungen durch Kartoffel- und Futterpflanzenanbau, war zu einem großen Hemmnis geworden.

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Sitzplatzordnung in der Kirche von Birkenwerder

Kirche von Birkenwerder, etwa 1920, Originalradierung

Das alte vom Großen Kurfürsten 1663 erbaute Kirchlein auf dem Gelände des heutigen Pfarrhauses – auf dem Aquarell von Birkenwerder um 1795 in der Ausgabe unserer Zeitung vom 19./20.02.2011 zu sehen – musste wegen Baufälligkeit durch einen Neubau ersetzt werden.

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Schulze Bergemann mogelt bei seiner Gehaltsforderung

Der Kampf um gesicherte Einkünfte wie bei den Predigern und Küstern betraf auch viele im Laufe der Zeit in Birkenwerder tätigen Schulzen.
Wie Max Rehberg in seiner Chronik „Birkenwerder, Geschichte und Gegenwart“ schreibt, musste Schulze Wilhelm Bergemann, im Amt von 1829 bis 1842, 13 Jahre um seine Schulzenentschädigung kämpfen.

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Sind die Ziegeleibesitzer Birkenwerderaner?

Nach der Erschließung großer Tonvorkommen in der Feldmark begann auch für Birkenwerder das Zeitalter der Industrialisierung. Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Bauern Eigentümer ihres Landes geworden und konnten über ihren Besitz frei verfügen. Bereits 1837 verkaufte Bauer Carl Urack einen Teil seines Ackers an der heutigen Havelstraße, wo die sog. Ziegelei I errichtet wurde. Bald folgten viele Landbesitzer seinem Beispiel.

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Vergnügen, welche die rohe Sinnlichkeit aufregen

Ansichtssache: Gastwirt Ebel ließ im Restaurant Zum Boddensee zum Tanz aufspielen. Aufkommende Verderbnis oder Vergnügen für ein gehobenes Publikum? Archiv: Siegfried Herfert

Anstand, Sitte, Moral und Ordnung waren durch widrige Umstände, wie Krieg, Hungersnöte und Seuchen gefährdet. Aber auch in „normalen Zeiten“ neigten die Birkenwerderaner gelegentlich zu unzüchtigem Lebenswandel und sündigten.

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Die Kegelbahn in der Biergartenanlage

Werbeanzeige  Quelle: Briesetal – Bote Nr. 20/1910, Geschichtsstübchen, (Gemeindearchiv Birkenwerder)

Natürlich konnten die vielen Gaststätten, Restaurants und Cafés in Birkenwerder nicht allein von den Einwohnern des Ortes leben, sie waren von Anfang an auf auswärtige Gäste, besonders aus Berlin, angewiesen.

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Auch die Damen durften mal mit zum Kegeln

Ratskeller, am Tage der Rathauseinweihung 6.8.1912  Quelle: Archiv: Siegfried Herfert

Das vielfältige Angebot an Geselligkeit, Unterhaltungen und Vergnügungen der zahlreichen Gaststätten und Restaurants in Birkenwerder in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts wurde natürlich besonders während der Wochentage von den einheimischen Bewohnern genutzt.

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Das Reservelazarett in Birkenwerder

Lazarett in Birkenwerder, Feldpostkarte v. 2.1.1915 Sammlung: Siegfried Herfert

Die Schrecknisse und Leiden des 1. Weltkrieges wurden den Birkenwerderanern ganz direkt gegenwärtig durch die Einrichtung eines Reservelazaretts im Sanatorium.

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Gott hat mich bis jetzt erhalten

Grüße aus der Heimat, Feldpostkarte 1915; Sammlung Herfert

Zu Beginn der Geschichte Birkenwerders standen seine Bewohner oft in Opposition zur Obrigkeit. Berichtet wurde bereits über die im Landbuch Kaiser Karl IV. von 1375 beschriebene Verweigerung des Besitzers des Ortes Mentz von Holtzendorf bei der Erfassung von Besitz- und Steuerverhältnissen.

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Am heißen Wasser verdiente der Wirt nichts

Gasthaus „Briese“, 1910

Die bedrückende Wirtschaftslage am Ende des Ersten Weltkriegs 1918 setzte sich nach dem Krieg fort und erreichte in der bis 1923 anhaltenden Inflation einen Höhepunkt.

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Geldschrankknacker im Rathaus von Birkenwerder

Rathaus von Birkenwerder 1912	Quelle: Archiv Herfert

Den Umlandgemeinden waren Gäste und Touristen willkommen, sie hatten aber auch einen erheblichen Ansturm von Klein- und Großkriminellen zu erleiden. Zur Ehrenrettung der Birkenwerderaner muss gesagt werden, dass Diebstähle und Einbrüche meist von ungebetenen „Gästen“ verübt wurden.

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Jaucheabfuhr verboten!

Anzeigen Briesetal Bote v. 6.8.1912

Nach 1900 entwickelte sich der „Verein der Gastwirte Birkenwerder und Umgebung“ zu einer einflussreichen Interessenvertretung seiner Mitglieder. Da bereits vor dem ersten Weltkrieg ein gastronomisches Überangebot bestand, war es eine Aufgabe des Vereins, gegen unlauteren Wettbewerb anzukämpfen, besonders gegen die „Konkurrenz der nichtkonzessionierten Geschäfte“.

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Mühlencrash und andere Explosionen in Birkenwerder

Abb.: Müllerbursche Klebering durch Mühlenrad getötet

Auch Birkenwerder wurde in der Vergangenheit von Katastrophen, verbunden mit Schäden an Leib und Seele seiner Bewohner, heimgesucht, Brände vernichteten Behausungen und Wirtschaftsgebäude.

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Ungehörige Sonntagsarbeit

Abb.: „Restaurant Paradiesgarten“, Wahlversammlung am 11.5.1903

Bemerkenswert ist, dass auf Missstände in der Veltener Ofenindustrie durch den Birkenwerderschen Pastor Boy hingewiesen wurde. Er hatte sich im Jahre 1888 zweimal schriftlich „betreffend ungehöriger Sonntagsarbeit in den Veltener Ofenfabriken“ an den „Königl. Gewerberath“ Dr. v. Rüdiger gewandt.

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Posträuber von Birkenwerder grausam hingerichtet

Eine im Unterschied zu den üblichen Beurkundungen im „Verzeichnis der Verstorbenen Im Jahr 1789 und 90“ im Kirchenbuch von Birkenwerder umfangreichere und ausführlichere Eintragung von Pfarrer Goldmann beginnt wie folgt:

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Irrlichter im Briesewald

Vielen älteren Birkenwerderanern ist die geheimnisvolle Sage über die ehemalige Untermühle, auch Koboldmühle genannt, bekannt. Eine frühe Erwähnung findet sich in dem Büchlein „Sagen der Provinz Brandenburg“ von Paul Kunzendorf. Die von der Briese kurz vor ihrer Mündung in die Havel angetriebene, vom Dorf abgelegene Mühle galt als nicht ganz geheuer.

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Bruchlandung auf der Havelwiese

Der Straßenverkehr in Birkenwerder vollzog sich im Rahmen der allgemeinen technischen Entwicklung. Wie den Tageszeitungen vergangener Tage zu entnehmen ist, erlitten an Verkehrsunfällen die Beteiligten leider auch Schäden an Leib und Leben.

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Zur Geschichte der Ziegelei Lindner

Wenn man von der Industriestraße in Birkenwerder in Richtung Pinnow nach Borgsdorf  hineinfährt, kommt man kurz hinter der Brücke über die Autobahn rechter Hand an einem stabil umzäunten, großen, teils mit Laubbäumen bestandenen Gelände vorbei. In der kalten Jahreszeit, wenn die Bäume noch kein Laub tragen, kann man im hinteren Bereich des weitläufigen Grundstücks eine teilweise gelb verklinkerte Gebäudegruppe sehen, das Gut Lindenhof.

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Die Nordbahn kommt nach Birkenwerder

Wer ohne zu laufen von Birkenwerder nach Berlin wollte, musste die Postkutsche oder die von Pferden gezogenen  Omnibusse der in Oranienburg ansässigen Firmen Bath und Gießel wählen. Das sollte sich mit dem Bau der Nordeisenbahn jedoch bald ändern. Die Vorarbeiten für eine Nordeisenbahn gehen bis in das Jahr 1844 zurück. 1870 kam es jedoch erst zur Gründung der „Berliner Nordeisenbahngesellschaft“.

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Die Windmühle und das Taubenhaus

Alfred Neumann lässt uns auf einem Rundgang durch die wesentlich durch ihn gestaltete Heimatschau im Rathaus von Birkenwerder 1939 u.a. folgendes wissen: „Die alten Mühlen, die Ober-, Unter und Windmühle, sehen wir in mehreren Bildern.

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Ist Birkenwerder älter als seine Ersterwähnung wissen lässt?

Einer der ersten Chronisten von Birkenwerder, der an unserer Schule tätige Lehrer Schroeder, hat in einem Vortrag am 3. Juli 1911 vor dem Grundbesitzerverein darüber nachgedacht. Was wir über die Gründungszeit von Birkenwerder wissen ist recht spärlich. Zu damaliger Zeit hatte der Gutsherr von Birkenwerder, Mentze von Holtzendorf, den Landreitern Karls IV. nicht gestattet das Dorf „auszuschreiben“. Er glaubte so seiner Steuerpflicht zu entgehen.

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