Mit dem „East Side Festival – Grenzen überwinden und Brücken bauen“ haben Birkenwerder und Hohen Neuendorf vom 6. bis 11. Juli ein besonderes kulturelles Zeichen gesetzt. Kunst, Musik und Begegnungen standen eine Woche lang im Mittelpunkt. Vier großformatige Wandbilder, eine neue Skulptur und zahlreiche Veranstaltungen bereicherten die Region.
Initiiert wurde das Festival vom Skulpturen-Boulevard e.V. mit der Streetart Gallery sowie der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. unter der Leitung von Roland Maticzk und Kani Alavi. Der Skulpturen-Boulevard besteht seit neun Jahren als gemeinsames Kulturprojekt der Gemeinde Birkenwerder und der Stadt Hohen Neuendorf.
Innerhalb weniger Tage entstanden Wandbilder der Künstler Kani Alavi, Kiddy Citny, Jim Avignon und Schamil Gemajew, die den öffentlichen Raum dauerhaft bereichern.
Zentrum des Festivals war die East Side Lounge auf dem Gelände der EMB-Geschäftsstelle. Beim Pressegespräch begrüßten Jens Kruse als Vertreter des Bürgermeisters von Birkenwerder, Stephan Zimniok, sowie Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt die Gäste. Brandenburgs Justiz- und Digitalisierungsminister Benjamin Grimm überreichte Roland Maticzk einen XXL-Scheck über 10.250 Euro. Höhepunkte waren die Vernissage mit den beteiligten Künstlern, die Einweihung der Skulptur „Eismeer IV“ von Martin Wellmer sowie Workshops, Ausstellungen und Livemusik. Mit dem East Side Festival wurde die kulturelle Vielfalt der Region sichtbar gestärkt und beide Kommunen um außergewöhnliche Kunstwerke bereichert.
Text/Fotos bm
Bildunterschriften
Bild 1: Schamil Gemajew, Kani und Sepideh Alavi, Roland Maticzk, Susanne Stroeger, Sibylle Remmler, Klaus Ricken /Kulturpumpe
Bild 2: Young Artists und das Großgemälde von Jim Avignon
Bild 3: Kiddy Citny bei der Vernissage seines Gemäldes, Steffen Apelt, Benjamin Grimm und Publikum

