Integriertes Mobilitätskonzept und Schulwegplan - Endbericht

Die Gemeinde Birkenwerder hat mit dem IVK (Interkommunalen Verkehrskonzept) sowie dem gemeindeeigenen Mobilitätskonzept den Grundstein für einen zukunftstauglichen Pfad der Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung gelegt. Dieser deckt sich nicht nur mit den auf der Bundesebene verfolgten Klimaschutz-Bestrebungen im Verkehrssektor, sondern harmoniert auch mit dem in jüngster Vergangenheit auf Brandenburger Landesebene eingeschlagenen Kurs: Mit dem kürzlich verabschiedeten Mobilitätsgesetz des Landes Brandenburg (BbgMobG), der Mobilitätsstrategie 2030, der Radverkehrsstrategie 2030 sowie dem Landesnahverkehrsplan 2023–2027 bekräftigt und forciert Brandenburg das Ziel, in allen Landesteilen eine hochwertige, effiziente, sichere, flexible, bezahlbare und zugleich umwelt- und klimagerechte Mobilität zu gewährleisten. Das Auto bleibt im Flächenland Brandenburg unstrittig ein bedeutsamer Bestandteil des Mobilitätsmixes, jedoch werden insbesondere in den verdichteten Räumen – wie bspw. der Gemeinde Birkenwerder – große Potenziale gesehen, kürzere – aktuell mit dem Auto zurückgelegte – Wege auf den sog. Umweltverbund zu verlagern (Öffentlicher Personennahverkehr, zu Fuß, Fahrrad/E-Bike/Pedelec1, innovative Mobilitätsangebote der Shared Mobility sowie bedarfsgesteuerte On-demand-Verkehrsangebote). So soll der Umweltverbund bis zum Jahr 2030 einen Anteil vom 60 % auf Verkehrsaufkommen erreichen, wobei allein der Anteil des Fahrrads auf 20 % gehoben werden soll (vgl. MIL 2023a).

Die einzelnen Arbeitsschritte während der Aufstellung des Mobilitätskonzepts für Birkenwerder wiesen einen starken partizipatorischen Charakter auf: Die Bürger:innen wurden frühzeitig und kontinuierlich in den Planungsprozess einbezogen. Ihre aktive Mitwirkung an der Konzepterstellung wurde u. a. durch Befragungen, Bürgerspaziergänge, Radrundfahrten und drei Bürgerwerkstätten sichergestellt. Darüber hinaus wurde ein stetiger Planungsdialog mit fachlich betroffenen Akteur:innen der Verwaltung, Gemeindevertreter:innen und Interessenvertreter:innen gepflegt, um die jeweiligen Zwischenstände mit der orts- und fachkundigen Expertise der involvierten Akteure kritisch zu reflektieren. Und nicht zuletzt ist die rege Beteiligung junger Menschen und Familien aus der Pestalozzi-Grundschule und Regine-Hildebrandt-Gesamtschule hervorzuheben, die sich insbesondere im Rahmen der Schulwegplanung aktiv in den Planungsprozess eingebracht haben.

Die Gemeinde Birkenwerder hat in den zurückliegenden Jahren bereits verschiedene Maßnahmen initiiert und umgesetzt, um die nicht-motorisierten Mobilitätsformen im Nahraum zu stärken und auch das touristische Potenzial der Region aufzuwerten. So wurden u. a. im Gemeindestraßennetz neue Gehwege und Querungsfurten angelegt, schadhafte Gehwege ertüchtigt, ausgewählte Fahrbahnen radverkehrstauglich hergerichtet, eine neue B+R-Anlage am Bahnhof errichtet und ein umfassendes Informationssystem für Wander- und Radwege in der Region etabliert. 

Nicht zuletzt bildet die Schulwegsicherheit einen inhaltlichen Schwerpunkt dieses Mobilitätskonzepts. Durch die rege Beteiligung junger Menschen und Familien aus der Pestalozzi-Grundschule und Regine-Hildebrandt-Gesamtschule, die sich im Rahmen der Schulwegplanung aktiv in den Planungsprozess eingebracht haben, konnte der Schulwegplan erstellt werden.

Integrietes Mobilitätskonzept Birkenwerder - Endbericht
Anlage 1 - Maßnahmenkatalog
Anlage 2 - Befragung 1. Bürgerwerkstatt
Anlage 3 - Dokumentation 2. Bürgerwerkstatt
Anage 4 - Dokumentation 3. Bürgerveranstaltung
Anlage 5 - Dokumentation Radtour
Anlage 6 - Dokumentation Bürgerspaziergang
Anlage 7 - Dokumentation Seniorencafe
Anlage 8 - Online Elternbefragung
Anlage 9 - Befragung Fußverkehr
Anlage 10 - Schulwegplan Pestalozzi Grundschule
Anlage 11 - Schulwegplan Regine-Hildebrandt-Gesamtschule 

 

 

 

 

 

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