Zweites Campus-Open-Air an der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule
Die Regine-Hildebrandt-Gesamtschule hatte am Freitag vor Pfingsten das zweite große Campus-Open-Air mit Schülerbands veranstaltet. Obwohl die Konzerte aufgrund der unsicheren Wetterlage in die Aula verlegt wurden, kamen Schüler und Gäste auf ihre Kosten.
„Das war heute ein echter Ganztagesritt. Da muss ich ein großes Lob an alle Helfer der heutigen Veranstaltung aussprechen. Mit dem Aufbau der Bühne und der Technik haben die Schüler heute früh um halb sieben begonnen“, sagt Musiklehrer Stefan Küchner von der RHG. Besonders heraus hob er die Schüler Paulus Hildebrand und Sören Förster, die die Organisation dieser Veranstaltung mit angestoßen hatten, sowie Musiklehrerin Heike Harder, die auch die Musik AG leitet.
Fünf Stunden beste Unterhaltung
Von 16 bis 21 Uhr haben insgesamt sechs Schülerbands unterschiedlicher Altersklassen und Schulen ein beachtliches Bühnenprogramm auf die Beine gestellt und wurden dafür von Mitschülern, Eltern, Lehrern und Gästen entsprechend bejubelt. Den Anfang machten um 16 Uhr Schüler der siebten Klasse, die bisher noch keinen Namen für ihre zukünftige Band haben, so der Musiklehrer. Weitere Auftritte hatten die Bands Tabb, Fly, Most Wanted, Echos of Agony sowie Melotorium, die der Headliner an diesem Abend waren und durchaus schon Konzerte vor großem Publikum gespielt haben.
„Ich finde es wichtig, dass unsere Schüler kreativ sind und dann diese Kreativität auch in beispielsweise diesem Rahmen ausleben können. Man sollte am Ende auch sehen, was man auf die Beine gestellt hat. Kreativität passt gut zum Profil unserer Schule und unserer Mentalität“, erklärt Stefan Küchner.
Die Schülerbands sind untereinander gut vernetzt und kennen sich. Auf diese Weise war es möglich, gleich sechs Bands zum zweiten Campus-Open-Air zu bekommen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wurde mit Bratwürsten und kalten Getränken gesorgt.
Kulturcampus ins Leben rufen
Die wenigsten der Bands tragen schon eigene Songs und Kompositionen vor. Das Schreiben eigener Texte und Komponieren eigener Akkorde ist anspruchsvoll und benötigt Erfahrung, so Stefan Küchner weiter. Gemeinsam ist den Bands ganz klar die Ausrichtung auf das Genre Rock. So wurden etwa Coversongs von bekannten Bands wie den White Stripes oder den Red Hot Chili Peppers von den Schülern interpretiert. Das kam bei Gästen und Mitschülern gleichermaßen gut an. Aber Stefan Küchner könnte sich für die Zukunft durchaus noch mehr vorstellen. „Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde lässt mich hoffen, dass wir mal einen richtigen Kulturcampus ins Leben rufen könnten mit Räumlichkeiten für ganz verschiedene Kulturveranstaltungen. Aber fürs erste hoffe ich mal, dass wir die Auftritte der Schülerbands im nächsten Jahr wirklich im Freien erleben dürfen.“
Text/Foto: lv
Foto:
Vielleicht die Stars von Morgen: Die Schülerband "Most Wanted" heizt den Gästen im Foyer der RHG mit ihren Rocksongs ordentlich ein.


