Der Künstler Dieter Gleffe und die Mitglieder der Galerie 47 sind am 28. Februar frühzeitig in den Ausstellungsräumen, um letzte Vorbereitungen zur Vernissage zu treffen. Einmal noch gehen sie an den Bildern vorbei, lassen sie auf sich wirken, erfahren durch Dieter Gleffe die Geschichte hinter dem Bild. Die Vorfreude auf diese Ausstellung ist allen Beteiligten anzumerken.
Kurz darauf füllt sich die Galerie - Familie, Freunde, nahestehende Künstler*innen, Vertreter der Gemeinde und viele Kunstinteressierte sind gekommen, um gemeinsam diese Ausstellungseröffnung zu feiern.
Regine Günther, Mitglied der Galerie 47 eröffnet diesen wunderbaren Nachmittag und stimmt die Gäste, unter ihnen auch der Bürgermeister von Birkenwerder Stefan Zimniok auf die „BILDER AUS EINER LANGEN ZEIT“ ein. In der sich anschließenden Eröffnungsrede zeichnet Klaus-Dieter Hartung , ehemaliger langjähriger Bürgermeister der Stadt Hohen Neuendorf, das Leben und vor allem das künstlerische Schaffen von Dieter Gleffe anschaulich mit vielen Details und Episoden nach.
Dieter Gleffe ist ausgebildeter Typograf und Grafiker und lebt seit 1968 mit seiner Familie in Hohen Neuendorf.
Es gehen, so Hartung, ganze Erscheinungsbilder von Firmen auf seine Ideen zurück. Eines davon begegnet uns fast täglich im Stadtbild von Birkenwerder und Hohen Neuendorf- der Schmetterling des Malereibetriebes Geissler ( Auszug Eröffnungsrede Klaus-Dieter Hartung).
Die Arbeiten, die die Galerie bis zum 29. März an jedem Wochenende zeigt, belegen Gleffes lebenslange Liebe und Leidenschaft für die Malerei, die Zeichnung und Druckkunst.
Pablo Picasso sagte einmal: „Das Werk, das man malt, ist eine Art, Tagebuch zu führen“. Genau das erlebten die Gäste der Vernissage beim anschließenden Rundgang: sie wandelten durch ein jahrzehntelanges künstlerisches Leben, nahmen Veränderungen der Bildsprache vom gegenständlichen Aquarell zum abstrakten Ölbild wahr und fanden doch immer wieder eins, die unerschöpfliche Verbundenheit Dieter Gleffes zur Natur.
Gefragt, wie der Künstler selbst diesen Nachmittag erlebte, antwortetet er sehr prägnant: „Anregend, intensiv und dankbar“.
Am Sonntag, d. 22. März wird Dieter Gleffe in der Zeit von 15-18 Uhr abermals in der Galerie 47 anwesend sein, um allen Interessierten im individuellen Gespräch mehr über seine Werke zu erzählen.
Zur Finissage am 29. März um 16 Uhr erwartet die Galeriegäste ein weiterer Höhepunkt- eine Lesung von Nadja Felscher und Ingrid Gabriel- Abraham „Am Rande der Großstadt- zwischen Ruhe und Stadtrauschen“. Die Auswahl ihrer literarischen Werke greift dabei wunderbar die Themen, Motive und Stimmungen der Ausstellung auf und bereichert diese um eine poetische Dimension.
Text: Sibylle Remmler
Fotos:1;2 Susanne Zinser , 3 Kirstin Rabe (alle Galerie 47)
1 Begrüßung der Gäste durch Regine Günther, Galerie 47
2 Künstler Dieter Gleffe, Redner Klaus-Dieter Hartung und Mitglieder der Galerie im Gespräch
3 Gäste der Vernissage




